Vom Pfusch zum Putsch: Jetzt brennt der Hut

Liebe Leser!

Diese Anrede gilt allen Lesenden. Frauen sind nicht nur „mitgemeint“.

So wie sich „die Geisel“ oder „die Person“ auf sämtliche erdenklichen und anerkannten Geschlechter bezieht (generisches Femininum), ist das generische Maskulinum eine Grundtatsache unserer Sprache, an der jeglicher  Auswuchs des Gender-Neusprech scheitern muss. Genau deshalb wird es von gewissen Winkelgermanisten in Abrede gestellt.

Nun ist es ruchbar geworden, dass die Duden-Redaktion klammheimlich begonnen hat, rund zwölftausend Bezeichnungen in rein männliche und weibliche Formen und Erklärungen aufzuteilen, um das generische Maskulinum zum Verschwinden zu bringen. Jetzt brennt der Hut, denn der Duden galt bisher als Maßstab für richtiges Deutsch. Verantwortungsbewusste Sprachwissenschaftler rufen dazu auf, diesem sprachlichen Putschversuch entgegenzutreten.

Bitte lesen Sie den hier angeführten Aufruf des Vereins deutsche Sprache e.V., schließen Sie sich ihm mit Ihrer Unterschrift an und helfen Sie, ihn weiter zu verbreiten. Darüber hinaus erscheint es angebracht und geboten, mit möglichst vielen individuellen Schreiben an Zeitungen, Behörden, Rundfunk- und Fernsehanstalten aus der Rolle der „schweigenden Mehrheit“ herauszutreten. In den Wiener Sprachblättern der vergangenen Jahre finden Sie zahlreiche Begründungen.

Dieter Schöfnagel

Obmann des Vereins „Muttersprache“, Wien

 

https://vds-ev.de/allgemein/aufrufe/rettet-die-deutsche-sprache-vor-dem-duden/

 

Anschließend an die Liste der Erstunterzeichner finden Sie die Möglichkeit zur Unterzeichnung des Aufrufs.

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