Zur Diskussion um das Binnen-I – Zuletzt bearbeitet 30. März 2014

 

Von © Heinz Dieter Pohl (http://members.chello.at/heinz.pohl/index.htm) gekürzt und aktualisiert aus meinem Rezensionsaufdatz zu: Kargl, M. – Wetschanow, K. – Wodak, R. – Perle, N. – Bundesministerin für Frauenangelegen­heiten und Verbraucherschutz (Medieninhaberin) – Bundeskanzleramt (Hg.), Kreatives Formulieren: Anleitungen zu geschlechtergerechtem Sprachgebrauch. Wien, Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien, Angewandte Sprachwissenschaft 1997 (Schriftenreihe der Frauenministerin, Bd. 13), erschienen in: Kärntner Jahrbuch für Politik 1998, 209-223 (Schriftenverzeichnis Nr. 186).


Vorbemerkung: Weder nach Duden noch nach Österreichischem Wörterbuch gelten „gegenderte“ Formen mit Binnen-I (Muster: LehrerInnen), Schrägstrich (Muster: Schüler/innen), mitunter auch mit _ (Muster: Teilnehmer_innen) und Klammern (Muster: Bürger(innen)) als korrekt und sie haben sich auch nicht allgemein durchgesetzt bzw. deren Gebrauch ist in letzter Zeit rückläufig. Vielfach gibt es neutrale Bezeichnungen wieLehrende, Studierende usw. Mit diesen sind beide Geschlechter gemeint, aber auch auf Plurale wie die Lehrer und die Studenten trifft dies zu, wenn man auch einschränkend behaupten kann, dass die Frauen nur „mitgemeint“ sind, denn man weiß ja, dass diese nicht nur Männer, sondern auch Frauen sind. Dies trifft aber auch auf die „neutralen“ Bezeichnungen Lehrende, Studierende zu, nur in der Einzahl ist alles klar: der/dieLehrende/Studierende wie auch der Lehrer/Student bzw. die Lehrerin/Studentin. Daher darf man sich mit Recht die Frage stellen: ist dieser übertriebene Gebrauch „gegenderter“ Formen mit Binnen-I (usw.) wirklich notwendig? Doch das Binnen-I wird noch immer von gewissen Kreisen in Österreich erbittert verteidigt. Eine Umfrage in einer österreichischen Tageszeitung hat ergeben, dass rund 88 % gegen solche Schreibungen sind – mehrheitsfähig sind sie also sicher nicht!

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Man ist (nicht nur) in Österreich einiges gewohnt, wenn unter dem Titel „geschlechtergerechter Umgang mit Sprache“ unkonventionelle und provozierende Vorschläge auftauchen. Grundsätzlich trete auch ich für gleiche Rechte und Chancengleichheit von Mann und Frau ein, doch die von den Feministinnen so genannte „positive Diskriminierung“ lehne ich ab, da sie eine Diskriminierung der Männer bedeutet (Diskriminierung bleibt Diskriminierung, so „positiv“ kann sie gar nicht sein!). Man kann nicht für Versäumnisse und Ungerechtigkeiten früherer Generationen die heutige Generation „bestrafen“. Vielfach wird in Anspielung auf die historische Entwicklung der Sprachen und dem Sprachwandel behauptet: Es gibt keinen „natürlichen“ Sprachwandel. Sprache ist immer den Machtinteressen bestimmter Gruppen unterworfen – doch dies ist nicht Sprachwissenschaft, sondern Ideologie. Auch in den obersten Etagen der Wissenschaft sollte man auf dem soliden, historisch gewachsenen Boden der Linguistik bleiben, um solche fragwürdigen Behauptungen zu vermeiden, sonst könnten sich die „feministischen Linguistinnen“ dem Verdacht aussetzen, in ihrer Wissenschaft sehr oberflächlich zu arbeiten, denn die oben zitierte Behauptung trifft nur am Rande des Sprachwandels im Bereich

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des Bedeutungswandels der Wörter zu. Hier wird offensichtlich „Sprachwandel“ mit „Sprachplanung“ verwechselt. Welche „Machtinteressen“ sollen denn beispielsweise am Werke gewesen sein, dass die drei verwandten Wörter deutsch Pfuhl, Zaun, Gift und englisch pool, town, gift nicht die gleiche Bedeutung haben und in zwei Fällen auch verschieden klingen? Dies ist eben das Ergebnis von „natürlichem Sprachwandel“, „Sprachplanung“ hingegen dient immer irgendwelchen Interessen, u.a. ist jede Schreib-, Schrift- und Schulsprache, auch jede Fachsprache, deren Ergebnis, daher schreiben wir (bzw. sagen wir „hoch-, besser standardsprachlich“) z.B. hässlich, Fleischlaibchen oder Mädchen statt mundartlich/ umgangssprachlich schiach, Fleischlaberl oder Madl/Dirndl(e). Jede politische Gruppierung betreibt ihre eigene Sprachplanung, mit der sie ihre Sympathisanten „betreut“, die Geschichte liefert dazu allerdings auch einige abschreckende Beispiele. Die vielfach vorliegenden Empfehlungen und Anleitungen zu geschlechtergerechtem Sprachgebrauch sind ein Lehrbeispiel für versuchte Sprachplanung.

Politische Umwälzungen mit ihren veränderten gesellschaftlichen Machtverhältnissen bringen immer wieder neue Begriffe hervor und in der Folge verändert sich auch der politisch relevante Wortschatz, der aber in seiner Gesamtheit eher der Peripherie der Sprache angehört, sie selbst ändert sich dadurch allein nicht. Jede politische Klasse und/oder Gruppe hat ihren spezifischen Wortschatz; ob man z.B. die (politischen) Begriffe „rechts“ und „links“ positiv oder negativ sieht, hängt davon ab, wie man selbst politisch positioniert ist, je „linker“ jemand ist, desto negativer wird er „rechts“ beurteilen – und umgekehrt. Daher gibt jede politische Partei ihre spezifische Terminologie in ihrem Programm vor und ihre Funktionäre haben sich an die entsprechenden Sprachregelungen zu halten. Monopolisiert eine Richtung den öffentlichen Diskurs, so werden ihre Ideologen zu sprachlichen Zuchtmeistern, was auch auf dominante ideologische Gruppierungen zutrifft, wie wir es ja z.B. tagtäglich mit den Tugendwächtern derpolitical correctness erleben. Hier ist die Sprache das Vehikel, das Bewusstsein zu verändern, und viele feministische Linguistinnen beschreiten ganz bewusst diesen (demokratiepolitisch nicht unbedenklichen) Weg. Mit Sprachwandel im Sinne der herkömmlichen Sprachwissenschaft hat dies alles nichts zu tun. Der geht ganz unbewusst, eben „natürlich“ vor sich. Die Sprachen ändern sich im Laufe der Zeit fast unmerklich für ihre Benützer, erst nach Jahrhunderten häufen sich diese Veränderungen und sie kommen mit der schriftlichen Überlieferung ans Tageslicht. Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener, genormter und volkstümlich-mundartlicher Sprache gibt es seit Erfindung der Schrift, und es braucht seine Zeit, bis (ehemalige) Normverstöße sich in der „gehobenen“ Sprache durchsetzen (zu meiner Pflichtschulzeit waren noch „Wenn-Sätze würde-los“ und es galt „Kasten, Wagen, Kragen dürfen keinen Umlaut tragen“ – Regeln, die heute obsolet geworden sind). Wenn also vielfach behauptet wird, dass es keinen „natürlichen“, d.h. keinen ungesteuerten Sprachwandel gibt, folgt daraus, dass der Sprachgebrauch und dessen Veränderung doch stark von den Interessen der Mächtigen abhänge. Doch dies steht in Widerspruch zu den Tatsachen, denn die natürliche Sprache reflektiert die Natur, alles, was in Natur und Umwelt des Menschen vorkommt, findet sein sprachliches Abbild, doch die Sprache allein kann das Umfeld des Menschen nicht ändern, vielmehr ändert sich die Sprache, wenn sich das Umfeld ändert, weil man dann neue Bezeichnungen usw. benötigt, um darüber zu kommunizieren.

Alle Menschen kommen entweder als „Mann“ oder als „Frau“ auf die Welt, daher gibt es auch eigene Bezeichnungen für „männlich“ und „weiblich“, aber was selbstverständlich ist, muss nicht unbedingt eigens ausgedrückt werden, daher ist die gemeinsame Bezeichnung unserer Spezies homo sapiens sapiens im Deutschen Mensch, früher Mann (daher jedermann, jemand, man usw., englisch man noch heute ʽMensch’ und ʽMann’), das besondere (merkmalhafte) war die Frau (englisch woman, entstanden aus wife + man ʽWeib + Mensch’, ursprünglich etwa ʽweiblicher Mensch’). Daher ist in der Sprache das weibliche Geschlecht erst später ausgedrückt worden und parallel dazu entstand auch in der Grammatik die Kategorie Genus (grammatisches Geschlecht, nicht zu verwechseln mit Sexus, dem natürlichen Geschlecht). Allerdings unterscheiden nicht alle Sprachen in der Grammatik zwischen weiblich und männlich – quer durch alle Kulturen dieser Welt. Die Menschen (bzw. „Männer“) haben also nicht die Natur der Sprache angepasst, sondern die Sprache widerspiegelt mit der Möglichkeit, das weibliche Geschlecht eindeutig auszudrücken, die Natur.

Beispielsweise wurde im Englischen das Genussystem weitgehend abgebaut (es ist nur durch die drei Pronomina he/she/it nach wie vor vorhanden), in anderen indogermanischen Sprachen ist es ganz aufgegeben worden (u.a. im Farsi bzw. Persischen, wo u für ʽer/sie/es’ steht, ähnlich ist es auch im Armenischen). Außerdem ist es nur dann gerechtfertigt, von der Kategorie Genus zu sprechen, wenn es drei (Maskulinum, Femininum und Neutrum wie ursprünglich in den meisten indogermanischen Sprachen und heute noch u.a. im Deutschen) bzw. zwei Genera(Maskulinum und Femininum wie in vielen jüngeren indogermanischen Sprachen oder im Semitischen) gibt, allerdings von bestimmten Sonderentwicklungen abgesehen, wie z.B. in den skandinavischen Sprachen, wo aus dem Maskulinum und Femininum ein „Utrum“ entstanden ist, dem das Neutrum gegenübersteht. Trotzdem wird beim Personalpronomen zwischen männlich und weiblich unterschieden, z.B. dänisch han ʽer’ und hun ʽsie’, bei nicht persönlichem bzw. grammatischem Utrum steht den ʽer/sie’, bei unpersönlichem bzw. grammatischem Neutrum det, im Plural einheitlich de. Sonst ist es üblich, von Klassen zu sprechen, denn Genus ist eigentlich nur eine ganz bestimmte Art von Klasseneinteilung der Substantiva und Pronomina, so hat beispielsweise die Sprache Dyirbal (Australien) nicht vier Genuskategorien, sondern vier Klassen (männliche, weibliche Lebewesen, essbare, übrige Dinge), andere Sprachen (z.B. die Bantu-Sprachen in Afrika) haben weit mehr, daher nennt man sie „Klassensprachen“.

In unserer Sprache wird nur im Singular (grammatisch) zwischen männlich und weiblich unterschieden, in der Mehrzahl nicht (im Gegensatz etwa zu den meisten romanischen und slawischen Sprachen). Mit dem Suffix -in hat das Deutsche ein sehr leistungsfähiges Wortbildungselement entwickelt, mit dem aus (grammatisch und/oder semantisch ursprünglich) männlichen Begriffen weibliche abgeleitet werden, wie Koch > Köchin, Löwe > Löwin usw. Besonders produktiv ist -in in Verbindung mit -er, also Leser > Leserin, Gärtner > Gärtnerin usw. Dieses -er ist „generisch maskulin“, also der Form nach männlich, doch fast immer auch (v.a. im Plural) weibliche Personen miteinschließend bzw. mitmeinend. Früher genügte z.B. in einer Zeitschrift die Anrede „liebe Leser“, die Leserinnen waren eingeschlossen. Gerade dagegen wehrt sich die feministische Linguistik und strebt die konsequente Feminisierung aller Ausdrücke, die sich auf Frauen beziehen, an, also nicht Staatsbürger allein, sondernStaatsbürgerinnen und Staatsbürger. Da solche Doppelschreibungen schwerfällig und zeitaufwendig sind, hat die Schreibung StaatsbürgerInnen in den letzten Jahren eine große Verbreitung gefunden, also die sogenannte „Binnen-I-Schreibung“, obwohl sie weder vom DUDEN noch vomÖSTERREICHISCHEN WÖRTERBUCH vorgesehen ist, also ganz bewusst gegen die derzeit gültige Orthographie verstößt. Trotzdem hat sich dieser orthographische Unfug weitgehend in manchen Kreisen durchsetzen können, nicht nur wegen der Feministinnen, sondern auch aus Bequemlichkeit. Damit werden aber die weiblichen Formen erst recht zu „Anhängseln“, denn am „generisch maskulinen“ Wortkörper Staatsbürgerändert sich nichts, von dem das –Innen deutlich sichtbar abgehoben ist – ob das wohl eine „geschlechtergerechte“ Schreibung sein soll? Als Alternative gibt es auch eine Schrägstrichregelung, Muster Staatsbürger/innen; diese scheint leistungsfähiger, z.B. der/die [Vorsitzende, Angestellte] usw., wo man auch mit Großbuchstaben und Binnengroßschreibung nicht weiterkommt. Außerdem sind Schreibungen wie z.B. KochIn oder KöchIn, die man in Arbeitsmarkt-Inseraten oft lesen kann, problematisch, außerdem nicht in den Plural zu transformieren: KöchInnen (es sind nun einmalKöche und Köchinnen). Auch auf ÄrztInnen trifft dies zu. Einmal las ich in einer Einladung zu einer Generalversammlung: „Wahl eines Vertreter/In für…“ – wie auch MitgliederInnen, der Kreativität sind offenbar keine Grenzen gesetzt!

Um aus weiblichen Bezeichnungen männliche zu bilden, sind die Möglichkeiten beschränkt, z.B. Hebamme (es gibt nur Geburtshelfer o.ä.), neben der Krankenschwester gibt es nur den Krankenpfleger, neben dem Göden (oder Goten) die Godel oder Gotel ʽPate bzw. Patin’). Auch Bezeichnungen wie Kundschaft oder Lehrkraft sind „neutral“. Im Tierreich hat die Ableitung mit –erich eine gewisse Verbreitung, z.B. Gänserich,Enterich, Mäuserich, aber daneben kommen auch andere Bildungen wie Kater, Ganter vor. Es gibt also kein produktives, dem femininen –inentsprechendes Wortbildungselement, das männliche Bezeichnungen bildet. Weiters gibt es einige weibliche Begriffe, die vom Genus her nicht feminin sind, z.B. das Weib, umgangssprachlich/mundartlich das Mensch (Plural die Menscher); die meisten von ihnen werden aber (zumindest heute) abwertend gebraucht. Ein Sonderfall ist das/der Mannequin.

Nun, die Schreibung ist die eine Seite, die andere ist das Sprechen. Wie soll man z.B. BürgerInnenversammlung aussprechen: Bürger-Innenversammlung? (Also wie eine, die in einem Gebäude stattfindet, nicht im Freien, denn eine solche Innen-Aussprache evoziert „Außen“ – man verzeihe mir dieses Wortspiel!). Der unlängst vom „Komitee zur Regelung des Schriftverkehrs” gemachte Vorschlag stellt fest: Die Sprache dient der klaglosen Verständigung und nicht der Durchsetzung zweifelhafter politischer Ziele, und weist darauf hin, dass jeder Text unmittelbar laut (vor)lesbar sein muss. Daher rät das Komitee von Doppelschreibweisen wie „der/die Lehrer/in“ ab, wie dies dessen Chefin Walburg Ernst in der „Wiener Zeitung” (vom 20.3.2104) feststellt. Gleichbehandlung müsse auf faktischer Ebene stattfinden. Statt des Binnen-I wird geraten, „beide Geschlechter getrennt und vollständig anzuführen“, und zwar die weibliche zuerst. Kann man übrigens im ORF recht oft hören – klingt aber langatmig. Zulässig sei auch die Vorbemerkung am Anfang des Dokuments, dass eine Form im gesamten Dokument für beide Formen gelte, die männliche und weibliche. Übrigens: eine Umfrage in der Tageszeitung „Die Presse“ hat ergeben, dass rund 88 % gegen die Binnen-I-Schreibung sind. Außerdem widersprechen die verwendeten „gendergerechten“ Schreibungen den grundlegenden grammatischen und orthographischen (auch orthoepischen) Regeln des Deutschen und sind ein Eingriff in die natürliche Sprache. Sie ändern darüber hinaus auch nichts (gar nichts!) an den von der Natur vorgegebenen Verhältnissen. Die Spezies Mensch ist eben Mann oder Frau, und was man selbst durch Vereinigung von Mann und Frau geworden ist, konnte man sich nicht aussuchen und kann man auch nicht ändern. Man kann nur das Beste daraus machen – sich als Macho oder Feministin zu gerieren scheint mir aber der falsche Weg.

Eine gute Zusammenfassung über die Geschichte und den Gebrauch „gegenderter“ Formen, was eher eine österreichische Besonderheit zu sein scheint (in Deutschland ist dies deutlich weniger zu beobachten) ist im Beitrag „Feministische Sprachpolitik“ von Karin Wetschanow und Ursula Doleschal nachzulesen (im Sammelband Rudolf De Cillia – Eva Vetter (Hrsg.): Sprachenpolitik in Österreich. Bestands­aufnahme 2011. Frankfurt am Main 2013 (Sprache im Kontext, Bd. 40), S. 306-340. Wenn auch die beiden Autorinnen entschieden für diesen eintreten, ist der Artikel dennoch sehr sachlich geschrieben, wenn sie feststellen, dass „die feministische Sprachpolitik … von einem gewissen Spannungsverhältnis gekennzeichnet“ ist und dass die „Feministische Linguistik den Dialog mit den heutigen PraktikerInnen suchen muss“. Abschließend wird festgestellt: „Zehn goldene Regeln aufzustellen, wie man geschlechtersensibel richtig, korrekt, schnell und verständlich formuliert, wären einer feministischen Sprachpolitik nicht förderlich, sondern würden sie verhindern“. Hier scheint sich doch eine Versachlichung der Diskussion anzubahnen.

© H.D. Pohl (http://members.chello.at/heinz.pohl/index.htm)

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